RGZV Cimbria
Seit 141 Jahren, Geflügelzuchtverein Flensburg.

H5N8 (Spendenkonto auf dieser Seite)


Liebe Zuchtfreunde, liebe Hobbygeflügelhalter,

Wer schnell verstehen möchte worum es geht, hier die Präsentation von Dr. Ingo Irmler an.... ein Biologe aus Baden Württemberg.

Hier die aktuelle Risikobewertung der Kommission unabhängiger Wissenschaftler vom 01.04.2017

 

Uns angeschlossen hat sich u.a. Rettet das Huhn e.V, Lachshuhnzucht Herne, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die World Pheasant Assoziation und viele befreundete Rassegeflügelzuchtvereine aus der ganzen Republik. Unterstützt werden wir von PAKT e.V.

Der RGZV ist Teil des BDRG, wir von der AG Vogelfrei Cimbria teilen deshalb aber nicht die derzeitige Präsidiumspolitik. Da dort zur Finanzierung und zur Hebung der Bedeutung des WGH (wissenschaftlicher Geflügelhof) mit dem FLI, der Geflügelindustrie und dem BMELV zusammengearbeitet wird (Synbreed, Gendatenbank, Hahnenspermaprojekt u.a.) und diese Parteien im gegnerischen Lager der unsinnigen Aufstallungspolitik stehen, wird das BDRG-Präsidium nie die ernsthafte Konfrontation durchsetzen können, die wir für die Durchsetzung der Interessen der Freilandhalter, Hobbyhalter und Rassegeflügelzüchter brauchen. Hier ein Artikel an dem man die Problematik ablesen kann.

Wir arbeiten daher vollständig losgelöst von Vereins- und Verbandsinteressen und kooperieren bei Bedarf, wo es der Sache dient.

An dieser Stelle informieren wir Euch über das aktuelle Geschehen rund um die Vogelgrippe H5N8.

Hier wird im Kern eine Linkliste entstehen, deren Inhalte wir für wichtig und richtig erachten. So bekommt Ihr am schnellsten Hilfe und Informationen.

Wir haben Erfahrungen mit der Vogelgrippe seit Ihren Anfängen im Jahre 2006 mit H5N1. Ein Fazit eine Empfehlung und ein Aufruf sollen hier genügen:

Fazit: Die Vogelgrippe ist eine Krankheit, die gesundes Freilandgeflügel in aller Regel nicht infiziert und noch nie über Freilandgeflügel verbreitet wurde. Sie bricht aber regelmäßig in Massentierhaltungen aus, wo eine hohe Tierdichte und schlechte klimatische Bedingungen in Verbindung mit einem untrainierten Immunsystem dafür Sorge tragen, dass immer wieder neue Mutationen der Viren entstehen können. Da der weltweite Geflügelmarkt von wenigen Konzernen beherrscht wird, die ihre Tochterunternehmen auch weltweit mit ihren Produkten beliefern, wird das Virus schnell weltweit verbreitet. Der Vogelzug wäre dazu niemals in dieser Geschwindigkeit und schon gar nicht in Ost/Westrichtung in der Lage. Das Friedrich-Löffler-Institut FLI welches die Empfehlung zur Aufstallung ausspricht und viele Politiker stehen aber im Lager der Wirtschaftslobbyisten. Das FLI hat z.B. einen Förderverein dessen Mitglieder überwiegend aus der Tierpharmaindustrie stammen. Die beiden Wesjohanngruppen PHW und EW sind große Steuerzahler, Parteispender und Arbeitgeber in Deutschland - „Wiesenhof“ und „Lohmann Tierzucht“ gehören dazu. Wenn jetzt also regional Wildvögel infiziert werden und es auch zu Ausbrüchen bei Freilandhaltern kommt, dann wurden diese über die Massentierhaltung infiziert und nicht wie offiziell behauptet umgekehrt. Dafür kommt Der Mist aus diesen Anlagen, der über die Felder ausgebracht in die Gewässer gelangt als eine Quelle von vielen (Fischfutter aus Tierkadavern usw.) in Frage.

Empfehlung: Folgt den behördlichen Anweisungen so gut es geht. Auch wenn sie ob des obigen Fazits schwachsinnig seien mögen. Es macht keinen Sinn, das Leben der Tiere zu gefährden, die  Behörde ist da weitaus gefährlicher als das Virus. Gebt das Geld lieber für die Schutzmaßnahmen als für Strafen aus.

Bund:  Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen

Land: Allgemeinverfügung des Ministeriums

Kreis: Amtliche Bekanntmachung des Kreises Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg

 

Leider ist hier nicht beschrieben, wie das in der Praxis aussehen soll, wenn man nur über einen kleinen Hobbystall verfügt. In der Schweiz, wo die Geflügelindustrie keine so starke Lobby hat, wurde aber eine Empfehlung gegeben wie das aussehen soll:

BLV (dort unten auf "im Seuchenfall" klicken)

 

Aufruf: Wenn Ihr alles befolgt, heißt das nicht, dass Ihr Euch nicht wehren sollt. Schreibt Leserbriefe bei Zeitungsartikeln mit Falschaussagen, klärt Freunde Kollegen und Nachbarn auf, beteiligt Euch an Unterschriftensammlungen, schreibt, mailt, telefoniert mit dem Ministerium. Da aber dafür die Erfolgsaussichten begrenzt sind, haben wir mit vielen Unterstützern aus Wissenschaft und Freilandhaltung  eine Klage vorbereitet und eingereicht. Unser Anwalt hat bereits die BSE-Verordnung in Deutschland erfolgreich gekippt. Von BSE redet heute keiner mehr, dass möchten wir künftig auch für die Vogelgrippe erreichen, dazu könnt Ihr spenden auf das untenstehende Konto. Mehr dazu auf der Seite mehr Informationen für Unterstützer der Klage und laufend im Blog.

Da wir mit Spendengeldern nicht das Einklagen abgelehnter Ausnahmegenehmigungen unterstützen können (mangels Nutzen für die Allgemeinheit) haben wir eine Selbsthilfegruppe gegründet. Es gibt einen geschützten Internetraum in dem Ausnahmeanträge, Widerrufe und Klagen auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ausgetauscht werden können. Anmeldung bei maximilian@lembke.online

 

Im 2. Schritt wollen wir eine Änderung der Tierseuchenschutzverordnung, 
die für die Massentötung gesunder Tiere die Grundlage bietet, erreichen.

Klagen ausserhalb von Verfassungsbeschwerden können sich immer nur gegen die Nichteinhaltung bestehender Gesetze richten. Die Gesetze selbst sind aber das Problem und müssen geändert werden!

Für diesen zweiten Schritt sammeln wir weiter. Er kann folgendes beinhalten: Weitere Rechtsmittel wie z.B. Verhinderung von Tötungs-Anordnungen bei Nachweis niedrig pathogener Grippeviren, Feststellung der Unrechtmäßigkeit nach erfolgter Tötungs-AO, wie im Fall Schwante denkbar, Aber auch Einflussnahme auf Medien und Politik zur Bewusstseinsveränderung durch Zusammenführung von Politik, Tiermedizinern und kritischen Wissenschaftlern.

Denn das große Ziel, die Fehler der Geflügelpestschutzverordnung dauerhaft zu beseitigen, bleibt bestehen. Sonst finden wir uns in einem Land wieder, in dem die Entfremdung von unseren Tieren dazu führen wird, dass die Stallhaltung zur Norm erklärt wird. Die nächsten Spenden werden dafür gesammelt, Rechtsmittel gegen die Tötung bei niedrig pathogenen Viren, für eine Einführung eines Referenzlabors als Kontrollinstanz zum FLI und gegen die Aufstallung als Maßnahme, festgelegt in obiger Verordnung,  vorzugehen. Dazu muss die Verordnung geändert werden. Wir hoffen, dass wir mit der Zeit auch dafür genug Mittel zusammen bekommen werden.

Die Spendenhöhe wird hier nicht mehr offen genannt. Warum?  Siehe unten:

Neu: Fördermitgliedschaft

>>>Download Aufnahmeantrag<<<

Auf der JHV vom 21.03.2017 wurde beschlossen, das jeder, der sich bei der AG Vogelfrei beteiligen möchte, dies auch über eine Fördermitgliedschaft mit einem Mindestbeitrag von 20,00 Euro pro Jahr tun kann. Er wird dann Fördermitglied des RGZV "Cimbria" und in der AG aufgenommen, die von Sabine Corban organisiert wird.

Die Fördermitgliedsbeiträge werden von unserem Kassierer auf ein Sonderkonto des Vereins eingezogen und stehen dem gleichen Zweck zur Verfügung, wie die Spendengelder.

Fördermitglied können auch juristische Personen, wie z.B. andere RGZV werden. Bitte auf dem Aufnahmeantrag (oben unter "weiteres") handschriftlich kenntlich machen, dass es sich um eine Fördermitgliedschaft handeln soll und angeben, wie hoch der Beitrag sein soll, den wir dafür einziehen.

Überweisung

Name Mathias Güthe

IBAN DE95 5005 0201 1243 0514 91

BIC HELADEF1822

Oder Paypal

(Beim Verwenden des Spenden-Knopfes werden Gebühren von der Spende abgezogen. Wenn Sie Geld ohne Gebührenabzüge senden wollen ,können Sie das bei Paypal über "Geld an Freunde senden" tun. Senden Sie hierfür das Geld über Paypal an m.guethe@rgzv-cimbria.de )

Das ist ein privat geführtes Konto, eingehende Gelder werden ausschließlich für Rechtsmittel verwendet.

Anders als vorher beim ersten Schritt, wissen wir nicht, wann diese Mittel tatsächlich zum Einsatz kommen, wir werden daher einen Klagefonds ansammeln, bis die Verwendung sinnvoll und mit Aussicht auf Erfolg erscheint.

Spenden sind nicht steuerlich absetzbar und gelten vor dem Gesetz als Schenkung. Mehr dazu in dieser Information.

 

>>>MEHR INFORMATIONEN FÜR UNTERSTÜTZER DER KLAGE<<<

 

 

Linkliste:

PROVIEH PM vom 28.03.2017 zur Verteilung der Ausbrüche Hobby/Gewerbe

Deutschlandfunk Beitrag zur Ursache

Bildergeschichte vom Wildvogel Willi für das einfache Verständnis von Blödsinn

20.03.Aktuelle Darstellung des FLI

und auch von Melani Marfeld stammt der Hannes Hühnerzüchter der das Wort Bioskuhretie vorher nie hörte

Spannend auch wenn im Fernsehen Hinweise auf mögliche Ursachen nicht als Solche sondern als Angriff interpretiert werden

Wo sind die beiden Youtubevideos "Danke Robert" und "Danke Thomas" hin? Wir haben sie (hoffentlich nicht nur vorübergehend) vom Netz genommen. Als Ausdruck enttäuschten Demokratieverständnisses passen sie nicht zum offenen Dialog, den wir derzeit mit der Fraktion der Grünen im Landtag S.H. führen.

 

Artikel in der WAZ mit Bezug auf Symposien

Um diese Forderungen geht es derzeit im Kern: Brief von Sabine Fuchs

Aufstallung ist schädlich: Bericht im Spiegel

Eine gute Zusammenfassung des bisherigen Wissens: offener Brief zur freien Verwendung

Beitrag von PROVIEH zu Gründen der Gängelei:  »Das merkt doch keiner ...« 

Beitrag vom Nabu zur offenen Ursachenforschung: Wer steckt hier wen an?

Fragen des WAI an das FLI zur Wildvogelthese: Die Wildvogel-Hypothese ? Fragen an das FLI

Bericht der TAZ über die Verbreitung per Laster: Die Verbreitung der Vogelgrippe

Seite des Wissenschaftlichen Forums aviäre Influenza: WAI

Bericht Erfahrung eines Rassegeflügelzüchters: Die Schrecken der Stallpflicht

Hühnerkot eingearbeitet = ungefährlich? : Hühnertrockenkot - jedoch ohne Virusprüfung

Artikel des VHGW : Erhaltungszuechter als Opfer

Tierseuchengesetz: Gesetz zur Vorbeugung vor und Bekämpfung von Tierseuchen

Bilder von Auslaufzelten: Hier

FLI als Lobbyist: Friedrich-Löffler-Institut verrät sich als Lobbyist der Massengeflügelhalter

Es gibt auch gute Journalisten siehe Kasten Ursachen: Die Vogelgrippe weitet sich aus

Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung: Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung

Beispielverfügung Sperrbezirk: Tierseuchenbehördliche Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest GeflPestSchV

Unethische Tötung von Tieren: Wissenschaftler streiten um Massentötung

Offener Brief an den BDRG: Brief als PDF die Antwort findet Ihr in unserem Blog

Forschergruppe bestätigt, H5N8 kommt aus Geflügelwirtschaft

Die Erklärung für Vogelgrippe kann nicht stimmen

Tötung nach beantragung einer ausnahmegenehmigung

https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/vogelgrippe-ursachen#utm_source=nl17-2&utm_medium=email&utm_campaign=w-nl

http://www.wochenblatt.com/landwirtschaft/nachrichten/nur-drucksterilisierte-guelle-aus-dem-ausland-1706.html

 

* warum steht die Spendenhöhe nicht mehr da? Transparenz ist wichtig, soll aber nicht dem Gegner in die Hände spielen. Dieser kann dann wahlweise die Sache als Geldmacherei diskreditieren oder aber alternativ die Prozesse durch Instanzen ziehen. Wir wollen keinen dieser Eindrücke vermitteln. Nach wie vor kann jeder Spender Einsicht in die Konten bekommen und darüber berichten. Lediglich die Namen der Spender müssen per Verpflichtungserklärung geheim gehalten werden. Die Spendernamen die ausdrücklich nicht der Nennung Ihres Namens zugestimmt haben, werden dann geschwärzt sein. Ich danke für das Vertrauen, welches mir schon bislang zuteil wurde. Auch die Einzelpositionen der Ausgaben werden dann mit angegeben, jedoch sollen sie nicht frei im internet zugänglich sein.