RGZV Cimbria
Seit 141 Jahren, Geflügelzuchtverein Flensburg.

H5N8


Liebe Zuchtfreunde, liebe Hobbygeflügelhalter,

an dieser Stelle informieren wir Euch über das aktuelle Geschehen rund um die Vogelgrippe H5N8.

Wir arbeiten derzeit an vielen Stellen gleichzeitig an der Aufklärung. Unser 1. Vorsitzender ist beispielsweise im Forum mit dem Pseudonym „Pro Federvieh“ tätig.

Daher wird hier im Kern eine Linkliste entstehen, deren Inhalte wir für wichtig und richtig erachten. So bekommt Ihr am schnellsten Hilfe und Informationen.

Wir haben Erfahrungen mit der Vogelgrippe seit Ihren Anfängen im Jahre 2006 mit H5N1. Ein Fazit eine Empfehlung und ein Aufruf sollen hier genügen:

Fazit: Die Vogelgrippe ist eine Krankheit, die gesundes Freilandgeflügel in aller Regel nicht infiziert und noch nie über Freilandgeflügel verbreitet wurde. Sie bricht aber regelmäßig in Massentierhaltungen aus, wo eine hohe Tierdichte und schlechte klimatische Bedingungen in Verbindung mit einem untrainierten Immunsystem dafür Sorge tragen, dass immer wieder neue Mutationen der Viren entstehen können. Da der weltweite Geflügelmarkt von wenigen Konzernen beherrscht wird, die ihre Tochterunternehmen auch weltweit mit ihren Produkten beliefern, wird das Virus schnell weltweit verbreitet. Der Vogelzug wäre dazu niemals in dieser Geschwindigkeit und schon gar nicht in Ost/Westrichtung in der Lage. Das Friedrich-Löffler-Institut FLI welches die Empfehlung zur Aufstallung ausspricht und viele Politiker stehen aber im Lager der Wirtschaftslobbyisten. Das FLI hat z.B. einen Förderverein dessen Mitglieder überwiegend aus der Tierpharmaindustrie stammen. Die beiden Wesjohanngruppen PHW und EW sind große Steuerzahler, Parteispender und Arbeitgeber in Deutschland - „Wiesenhof“ und „Lohmann Tierzucht“ gehören dazu. Wenn jetzt also regional Wildvögel infiziert werden und es auch zu Ausbrüchen bei Freilandhaltern kommt, dann wurden diese über die Massentierhaltung infiziert und nicht wie offiziell behauptet umgekehrt. Dafür kommt Der Mist aus diesen Anlagen, der über die Felder ausgebracht in die Gewässer gelangt als eine Quelle von vielen (Fischfutter aus Tierkadavern usw.) in Frage.

Empfehlung: Folgt den behördlichen Anweisungen so gut es geht. Auch wenn sie ob des obigen Fazits schwachsinnig seien mögen. Es macht keinen Sinn, das Leben der Tiere zu gefährden, die  Behörde ist da weitaus gefährlicher als das Virus. Gebt das Geld lieber für die Schutzmaßnahmen als für Strafen aus.

Bund:  Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen

Land: Allgemeinverfügung des Ministeriums

Kreis: Amtliche Bekanntmachung des Kreises Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg

 

Leider ist hier nicht beschrieben, wie das in der Praxis aussehen soll wenn man nur über einen kleinen Hobbystall verfügt. In der Schweiz, wo die Geflügelindustrie keine so starke Lobby hat, wurde aber eine Empfehlung gegeben wie das aussehen soll:

BLV (dort unten auf "im Seuchenfall" klicken)

 

Aufruf: Wenn Ihr alles befolgt, heißt das nicht, dass Ihr Euch nicht wehren sollt. Schreibt Leserbriefe bei Zeitungsartikeln mit Falschaussagen, klärt Freunde Kollegen und Nachbarn auf, beteiligt Euch an Unterschriftensammlungen, schreibt, mailt, telefoniert mit dem Ministerium. Da aber dafür die Erfolgsaussichten begrenzt sind, bereiten wir mit vielen Unterstützern aus Wissenschaft und Freilandhaltung  eine Klage vor. Unser designierter Anwalt hat bereits die BSE-Verordnung in Deutschland erfolgreich gekippt. Von BSE redet heute keiner mehr, dass möchten wir künftig auch für die Vogelgrippe erreichen, dazu könnt Ihr spenden auf:

 

Im 2. Schritt wollen wir eine Änderung der Tierseuchenschutzverordnung, 
die für die Massentötung gesunder Tiere die Grundlage bietet, erreichen.

Klagen ausserhalb von Verfassungsbeschwerden können sich immer nur gegen die Nichteinhaltung bestehender Gesetze richten. Die Gesetze selbst sind aber das Problem und müssen geändert werden! Nach Einschätzung des Anwalts vom 18.12.16 ist das Unrecht für eine Verfassungsbeschwerde nicht derart ausgeprägt, dass mit einem positiven Erfolg zu rechnen ist. Es gibt eine Vielzahl von Gesetzen, die in Verfassungsrechte eingreifen und dennoch nicht behandelt werden, da das Verfassunggericht eine Kontrollinstanz und nicht eine gesetzgebende Instanz ist.

Für diesen zweiten Schritt sammeln wir weiter. Er kann folgendes beinhalten: Weitere Rechtsmittel wie z.B. Verhinderung von Tötungs-Anordnungen bei Nachweis niedrig pathogener Grippeviren, Feststellung der Unrechtmäßigkeit nach erfolgter Tötungs-AO, wie im Fall Schwante denkbar, Aber auch Einflussnahme auf Medien und Politik zur Bewusstseinsveränderung durch Zusammenführung von Politik, Tiermedizinern und kritischen Wissenschaftlern.

Bisher haben wir an Spenden zusammen: 16.574,60 € (davon  11.220,27 € für den ersten Schritt zweckgebunden gespendet)

 

Denn das große Ziel, die Fehler der Geflügelpestschutzverordnung dauerhaft zu beseitigen, bleibt bestehen. Sonst finden wir uns in einem Land wieder, in dem die Entfremdung von unseren Tieren dazu führen wird, dass die Stallhaltung zur Norm erklärt wird. Die nächsten Spenden werden dafür gesammelt, Rechtsmittel gegen die Tötung bei niedrig pathogenen Viren, für eine Einführung eines Referenzlabors als Kontrollinstanz zum FLI und gegen die Aufstallung als Maßnahme, festgelegt in obiger Verordnung,  vorzugehen. Dazu muss die Verordnung geändert werden. Wir hoffen, dass wir mit der Zeit auch dafür genug Mittel zusammen bekommen werden.

Überweisung

Name Mathias Güthe

IBAN DE95 5005 0201 1243 0514 91

BIC HELADEF1822

Oder Paypal

(Beim Verwenden des Spenden-Knopfes werden Gebühren von der Spende abgezogen. Wenn Sie Geld ohne Gebührenabzüge senden wollen ,können Sie das bei Paypal über "Geld an Freunde senden" tun. Senden Sie hierfür das Geld über Paypal an m.guethe@rgzv-cimbria.de )

Das ist ein privat geführtes Konto, eingehende Gelder werden ausschließlich für Rechtsmittel verwendet.

Anders als vorher beim ersten Schritt, wissen wir nicht, wann diese Mittel tatsächlich zum Einsatz kommen, wir werden daher einen Klagefonds ansammeln, bis die Verwendung sinnvoll und mit Aussicht auf Erfolg erscheint.

Spenden sind nicht steuerlich absetzbar und gelten vor dem Gesetz als Schenkung.

>>>MEHR INFORMATIONEN FÜR UNTERSTÜTZER DER KLAGE<<<

 

Linkliste:

 

Eine gute Zusammenfassung des bisherigen Wissens: offener Brief zur freien Verwendung

Beitrag von PROVIEH zu Gründen der Gängelei:  »Das merkt doch keiner ...« 

Beitrag vom Nabu zur offenen Ursachenforschung: Wer steckt hier wen an?

Fragen des WAI an das FLI zur Wildvogelthese: Die Wildvogel-Hypothese ? Fragen an das FLI

Bericht der TAZ über die Verbreitung per Laster: Die Verbreitung der Vogelgrippe

Seite des Wissenschaftlichen Forums aviäre Influenza: WAI

Bericht Erfahrung eines Rassegeflügelzüchters: Die Schrecken der Stallpflicht

Hühnerkot eingearbeitet = ungefährlich? : Hühnertrockenkot - jedoch ohne Virusprüfung

Artikel des VHGW : Erhaltungszuechter als Opfer

Tierseuchengesetz: Gesetz zur Vorbeugung vor und Bekämpfung von Tierseuchen

Bilder von Auslaufzelten: Hier

FLI als Lobbyist: Friedrich-Löffler-Institut verrät sich als Lobbyist der Massengeflügelhalter

Hier eine Faktensammlung einer tapferen Mitstreiterin zur Nachahmung empfohlen ( Kopieren erwünscht) VOGELGRIPPE ZAHLEN DATEN FAKTEN

Es gibt auch gute Journalisten siehe Kasten Ursachen: Die Vogelgrippe weitet sich aus

Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung: Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung

Beispielverfügung Sperrbezirk: Tierseuchenbehördliche Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest GeflPestSchV

Unethische Tötung von Tieren: Wissenschaftler streiten um Massentötung

Offener Brief an den BDRG: Brief als PDF

Forschergruppe bestätigt, H5N8 kommt aus Geflügelwirtschaft

Die Erklärung für Vogelgrippe kann nicht stimmen

Tötung nach beantragung einer ausnahmegenehmigung

https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/vogelgrippe-ursachen#utm_source=nl17-2&utm_medium=email&utm_campaign=w-nl

http://www.wochenblatt.com/landwirtschaft/nachrichten/nur-drucksterilisierte-guelle-aus-dem-ausland-1706.html